Tipps für Zwei unter Zwei/ Two under Two

Mamas 1000 Gedanken

Ein paar persönliche Gedanken zu allen Mama  Themen

Tipps für Zwei unter Zwei/ Two under Two

Wie einige von euch wissen, bekommen wir im Dezember unser zweites Kind.

So langsam blicke ich zurück an die Anfänge dieser Schwangerschaft und ich kann euch sagen liebe Mamas, mir ging und geht der Arsch gehörig auf Grundeis!

Im April, als Theo grade mal 8—9 Monate alt war und ich zwei Monate vorher abgestillt habe, erfuhren wir von unserem zweiten Hosenscheißer.

Natürlich brach auf meiner Seite erstmal Panik aus. Theo ist doch selbst noch ein Baby, kann noch nicht mal laufen!
Davon abgesehen ist Theo ein eher anstrengendes Kind.

Mein Mann hat es wie immer ganz gelassen genommen, den bringt so schnell ja eh nichts aus der Verfassung. „Ist ja noch eine Weile hin“, obwohl er mir vor kurzem ebenfalls mitteilte, dass er seehr überrascht war.

Auch meine Familie nahm die Nachricht relativ gelassen. Mein kleiner Bruder, zu dem Zeitpunkt selbst grade Vater geworden, sagte nur „Wie jetzt? Bist du noch mal schwanger?“

Für mich waren diese Reaktionen völlig unverständlich. Innerlich malte ich mir mein persönliches Höllenhaus aus.

Schließlich hatte ich hier einen kleinen Soldaten, der scheinbar völlig ohne schlaf auskommt, der noch mindestens vier Flaschen Milch am Tag verputzt und keinen Schritt läuft.

Wie soll das bloß werden, wie kann ich das aushalten?
Wenn das nächste Baby genauso wie das erste wird, na dann gute Nacht! Ich war ängstlich, nervös aber auch aufgeregt.

Mittlerweile ist fast ein halbes Jahr vergangen und ich bin sehr viel entspannter. Schließlich haben schon einige Mütter vor mir diese Erfahrung machen müssen/dürfen und wie ich mittlerweile erfahren durfte, gar nicht mal so wenig.

Ich habe also beschlossen: Ich Pack das!

Diese Schwangerschaft hat sich als sehr gnädig erwiesen, außer der Schwangerschaftsübelkeit am Anfang, an alle Mamas die da grade durchmüssen, haltet durch!

Ansonsten hat man mittlerweile die wohl üblichen Wehwehchen. Rückenschmerzen, wenig Luft, alles ist irgendwie unbequem und man ist Dauer-müde.
Doch das ist alles völlig in Ordnung in Gegensatz zu SS Nr.1!

Was aber doch viel wichtiger ist, ist, wieso bin ich plötzlich so entspannt was den Gedanken an Baby Nr.2 angeht?

Mit exakt 12 Monaten hat Theo angefangen zu laufen, mit 14 Monaten hat er angefangen „etwas“ besser zu schlafen, von 7 Nächten schläft er bestimmt 4 durch, das ist für uns ein Riesen  Fortschritt.
Insgesamt ist er plötzlich ein kleiner selbstständiger Junge und leider oder Gott sei Dank, kein Baby mehr. Er spricht sogar schon ein paar Wörter und möchte am liebsten alles selbst machen. Vor allem Essen. Auch Suppe. Wenn man als Mama nicht mal mehr den Löffel halten darf, braucht man einen ordentlichen Putzfimmel ☺️

Natürlich werden 18 Monate kein großer Altersunterschied sein, doch im großem und ganzem, gefällt mir der Gedanke das bald noch ein kleiner Zwei zu uns stößt, von Tag zu Tag besser.

Allerdings muss ich vor allen Müttern die einen Altersunterschied ihrer Kinder, von weniger als 15 Monaten gewählt haben, tief meinen Hut ziehen!
Aber was weiß ich schon.

Noch ist Nr.2 ja nicht angekommen.

Und damit mir das alles nicht über den Kopf wächst, habe ich mich schon vorab informiert, wie ich es mir einfacher machen kann in der ersten Zeit.

Ich habe also gefühlt das gesamte Internet durchforstet und die meiner Meinung nach hilfreichsten Tipps zusammen getragen.

Da ich ja so gerne Klugscheiße muss ich euch daran teilhaben lassen.

 

foto von.Mumblebees.com

Tipps für Zwei unter Zwei

wie komme ich mit einem Neugeborenem und einem Kleinkind zurecht

Der meist gefallene Satz, den ich von Müttern mit Kids unter zwei höre ist:

Sei gut zu dir selbst!

Okay, das hatte ich schonmal gehört, als ich auf der Suche danach war, wie ich mit meinem etwas speziellen Erstgeborenen zurechtkomme.Ich weiß also was das bedeutet.

  • Es ist in Ordnung, wenn du nicht perfekt bist, wenn man mal einen Tag ungeduscht ist und nicht aus dem Schlafanzug rauskommt dann ist das eben so
  • es ist in Ordnung, wenn dein Haushalt ein Schlachtfeld ist
  • es ist auch in Ordnung, wenn jemand weint (du oder das Baby, ganz egal)es ist auch in Ordnung, wenn du seit drei Tagen vom Lieferservice lebst.

Natürlich ist das für mich als halb Perfektionistin nicht so einfach umzusetzen und vor allem der Haushalt hat mich so manche Träne gekostet, das wird vermutlich wieder passieren, jedoch ist Gelassenheit hier das Stichwort.

 

Lass dir helfen!

Ja das ist auch so ein Thema. Man muss auch erkennen, wenn einem Hilfe angeboten wird. Und selbst wenn nicht kann man immer darum bitten. Wenn du Hilfe brauchst und sei es nur das jemand für 5 Minuten auf die Kinder achtet, damit du duschen oder einen Müslieriegel essen kannst, dann LASS DIR HELFEN.

  • spann deinen Mann mehr ein. Bei uns wird es vermutlich darauf hinauslaufen das mein Mann sich vor allem am Abend und Nachts um den Großen kümmern muss, damit ich in Ruhe Stillen kann.
  • Bitte Familie und Freunde um Hilfe. Wir haben das Glück das unsere Kinder wunderbare Großeltern haben die sich ein Bein für ihre Enkel ausreißen. Ich weiß auch das ich, sobald ich rufe, jemand hier sein wird um mir zu helfen. Das lässt mich doch schon sehr entspannen. Ich habe mir außerdem vorgenommen 1–2 Freunde etwas enger einzuspannen und sei es nur auf einen Kaffee, schau nach den Kids. Ich hüpfe unter die Dusche.
  • Suche dir einen Babysitter. Wir haben uns schon im Vorfeld darum gekümmert einen guten und vertrauensvollen Babysitter in der Hinterhand zu haben. Für den Notfall und wenn Mama und Papa mal 1–2 Stunden für sich brauchen ist das Gold wert.
  • Hilfe im Haushalt. Mein absoluter Lieblingspunkt. Den habe ich jetzt schon direkt umgesetzt da es in der Schwangerschaft mit Kleinkind ja gar nicht so einfach ist alles allein zu erledigen. Wir haben uns eine Haushaltshilfe gesucht die, die gröbsten Arbeiten 1x die Woche für uns erledigt. Bei uns sind das Dinge, wie wischen, Betten beziehen, Bäder Großputz, etwas Wäsche waschen ect..

Sei vorbereitet!

  • Bereite dir ein Stillkörbchen vor. Benutze ein Körbchen wie z. B. Dieses hier: https://amzn.to/2NzI0yd und fülle es mit dingen die du, während des stillen brauchst. Eine Flasche Wasser, wir Mamas werden durstig bei stillen. Ein bis zwei Snacks für dich und für dein Kleinkind. Für den großen z. B. einen Quetschi oder eine Banane. Dann solltest du immer eine Kleinigkeit zum Spielen griffbereit für dein Kleinkind haben. z. B. ein Buch das ihm gefällt oder ein besonderes Rutscheauto Fülle dein Stillkörbchen mit für dich sinnvollen Dingen.
  • Du kannst noch in der Schwangerschaft anfangen vorzukochen. Dinge wie Suppen sind einfach und lassen sich gut einfrieren für stressige Tage. Wir haben uns ebenfalls einen Crockpott angeschafft. So kann man einfach die benötigten Zutaten zusammen in einem Ziplock bag vorbereiten und einfrieren. Dann schmeißt du bei Not, das vorbereitete Essen, morgens in den Crockpott und voilà, am Nachmittag/Abend gibt es Frisch gekochtes.
  • Besorge dir ein Tragetuch oder Carrier. Wenn das zweite Kind nur annähernd wie das erste wird, ist das die beste Investition. Ein Neugeborenes ist eh am besten an Mamas Körper aufgehoben, warum also nicht so das man die Hände fürs große Kind frei hat?! Wir haben z. B. das Tragetuch von Hoppediz und hatten, damit grade als der erste noch ganz klein war, sehr gute Erfahrungen gemacht. Als er um die 3 Monate wurde, sind wir auf den Ergocarrier umgestiegen, da es für mich einfacher war. Er hat sich aber genauso wohl darin gefühlt. Das Tragen von Babys viele Vorteile hat, wisst ihr wahrscheinlich, jedoch wird es vermutlich auch vonnöten sein, wenn das zweite Baby erstmal da ist.
  • Entrümple soviel du kannst! Das ist etwas, was mir wahnsinnig viel Spaß macht. Bevor das zweite Baby ankommt, wird Raum für Raum nochmal alles entrümpelt. Besorge dir große Müllsäcke und miste deine Kleiderschränke, Vorratskammer, deinen Keller und alles andere noch einmal ordentlich aus.

 

Trage alle dinge vorher zusammen, für mich bedeutete das z. B., einen zweiten Kindersitz zu besorgen oder einen Geschwisterkinderwagen . Wenn alles bereitsteht, brauche ich mich nach der Geburt nicht mehr darum kümmern.

Es gibt natürlich noch unzählige weitere Arten dich vorzubereiten, aber für mich sind das die sinnvollsten und die für mich am besten umzusetzenden.

Genieße

  • Genieße dein Neugeborenes
  • genieße das Wochenbett (Das letzte mal wollte ich einfach so schnell wie es geht wieder fit sein und den Haushalt schmeißen, dieses mal habe ich mir vorgenommen die Zeit im Wochenbett mit meinen Babys zu genießen. Immerhin habe ich grade eine Wassermelone aus meinem Nasenloch gepresst, da darf man sich auch mal ausruhen.
  • Genieße deine Familie, der Alltag hat dich früh genug wieder

 

Und zu guter Letzt.. Es wird nicht einfach werden mit zwei Zwergen, das sollte einem wohl bewusst sein, aber diese Zeit hast du wahrscheinlich nur einmal im Leben und du machst deinen Kindern ein riesen Geschenk damit, so nah beieinander aufwachsen zu können.

Wir sind kraftvolle Mamas in denen ungeahnte Fähigkeiten stecken und genau deswegen werden wir diese Zeit rocken.

Und wenn mal ein paar schlechte Tage dazwischen sind, dann ist das eben so!

Crying has never Killed anyone.

Ich bin furchtbar gespannt, wie es letztendlich in der Realität aussehen wird, aber ich bin positiv und motiviert.

Ich hoffe ihr auch!

Hasta la Pasta

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